Unsere Projekte

 

Khetni - Sinti und Roma Mediation an Münchner Schulen

INTEGRATIONSPREISES 2016

REGIERUNG VON OBERBAYERN

Ehrenkunde für Khetni -

Sinti und Roma

Mediation an Münchner Schulen.

Madhouse gGmbH und Drom Sinti und Roma, Diakonie Hasenbergl

Ziel der Sinti und Roma Mediation ist die Verbesserung der Bildungschancen und der schulischen Integration junger Sinti und Roma. Mittels der Mediatoren aus der Volks-gruppe der Sinti und Roma wurde die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Schülern sowie deren Familien verbessert.

Die Mediatoren fungieren als Brückenbauer zwischen Familien und Schule um die Verkettung von Ausgrenzung und Selbstausgrenzung von Sinti und Roma zu überwinden.

Auf dem Foto von links nach rechts: Uta Horstmann (Laudatorin), Alexander Adler (Mediator), Lena Nützel (Koordinierungsstelle Khetni, Madhouse), Natascha Adler (Mediatorin), Rainer Burger (Koordinierungsstelle Khetni, Drom Sinti und Roma, DH)

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:   "Im Projekt Khetni wurden Angehörige der Volksgruppe der Sinti und Roma zu Mediatorinnen und Mediatoren ausgebildet, die an fünf Schulen als Mittler zwischen Schülerinnen und Schülern, Schule und Elternhaus arbeiten. Denn nach wie vor kann man von einer Bildungsmisere der Sinti und Roma sprechen. Zu viele Kinder werden in die Förderschule eingeschult oder verlassen die Mittelschule ohne Schulabschluss, oft mit mangelnden Lese- und Schreibkenntnissen.

Die Mediatorinnen und Mediatoren arbeiten mit hoher Motivation und bringen sich in den Schulen mit großem Engagement ein. Weil sie aus dem Kulturkreis der Familien kommen, werden sie akzeptiert und können in Gesprächen mit den Eltern und Großeltern über deren Belange und die Einbindung in Angebote der Kinder- und Jugendhilfe und der Schule sprechen. Das Projekt trägt dazu bei, dass die Kinder und Jugendlichen Ängste abbauen und wieder gerne zur Schule gehen".

Wanderskulptur

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Club,  dem  Stadtteilhaus  für Kinder und Jugendliche im Hasenbergl (KJR  München Stadt),  der  Madhouse gGmbH  und   dem   Projekt  Sinti  der Diakonie  Hasenberg l im  Jahre  2008  realisiert.

Sinti und Roma –

in Europa zuhause

Wir können die Gegenwart nur verstehen, wenn wir  die Vergangenheit kennen.

Die Ausstellung entstand 2010 in Zusammenarbeit des Münchner Flüchtlingsrats mit der MADHOUSE GmbH und des Projekts "Sinti Diakonie Hasenbergl" und ist jetzt im Lüchower Kreishaus im Rahmen der Reihe "KuK 2015 – Kunst und Kultur im Kreishaus Lüchow" zu sehen.

Internationales Netzwerk

 

"Geschichte erinnern - Zukunft gestalten"
Veranstaltung am 21.3.2017 im Rahmen des europäischen Projekts Mem-Rom
Programm Veranstaltung.pdf
PDF-Dokument [420.8 KB]
Artikel in der Süddeutsche Zeitung am 28.03.2017

Eine internationale Delegation von Sinti und Roma Vertretern (Spanien, Deutschland, Italien und Polen) besuchte am 27. Januar 2017 die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau im Rahmen des europäischen Projekts Mem-Rom: "Erinnerung und Reflexion des Genozids an Sinti und Roma".

Reportage von Maria Anna Willer
Internationale Roma- Delegation in der G[...]
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Gedenkrede von Alexander Diepold
Gedenkrede am 27.1.2017-Herr Alexander D[...]
PDF-Dokument [155.6 KB]

Spanien

Peter Höllenreiner, Auschwitz-Überlebender, Ehrengast.

VI Internationales Rroma Seminar in Valencia, Spanien.

November 2017

Treffen mit Vertreten aus 13 Ländern im Rahmen des europäischen Projekts Mem-Rom: "Erinnerung und Reflexion des Genozid an Sinti und Roma".

Auschwitz Überlebender zu Gast auf Kongress, Spanien
Valencia 2016 Zeitzeugengespräch Nachber[...]
PDF-Dokument [321.0 KB]
MemRom Kongress - Positionspapier auf Englisch
MemRom Kongress - Conclusions and Recomm[...]
PDF-Dokument [80.8 KB]